Liebe Boxsportfreunde.

Wir freuen uns, dass Ihr die Internet-Seite des BC Straubing 1931 e.V. besucht. Als moderner Verein wollen wir Euch gerne auch Online mit allen Informationen rund um unseren Traditionsverein versorgen.Wir sind bemüht diese Seiten so aktuell wie möglich zu halten.


zum Vergrößern bitte aufs Bild klicken...



Boxqualität im Landshuter Hof und Lechnerzelt
BC-Straubing konnte sich mit 14:2 und 12:6 durchsetzen
Vergleichskämpfe zum Volksfest haben fast schon Tradition beim Box-Club Straubing und diesmal war BC Banatul Timisoara gespickt mit rumänischen Meistern zu Gast in Straubing. Nach der langen Anreise am Vortag mussten die Kämpfer am Freitag, 19. August im Landshuter Hof zur ersten und einzigen Freiluftveranstaltung in Straubing,  in den Ring steigen. Ideales Wetter und ein prallvoller Biergarten, waren ideale Voraussetzungen für diese Veranstaltung. Viele Gäste bekundeten danach einen tollen Nachmittag verbracht zu haben. Dabei verblieb der klare 14:2 Sieg der Straubinger Staffel gegen die noch nicht ganz angekommenen Boxer aus Rumänien eher im Hintergrund.
Den Gästen tat der Ruhetag mit Ausflug in den Bayrischen Wald und Stadtbesichtigung am Samstag sichtlich gut, denn beim zweiten Aufeinandertreffen am Sonntag im Lechnerzelt hatten die Straubinger schon mehr Gegenwehr zu spüren bekommen. Höhepunkt des Abends war natürlich der Auftritt von Straubings Eliteboxer (dreimaliger deutsche Meister und Olympiaqualifikant)              Edgar Walth, der auch klar durch KO gewann.  Diesmal war der Gesamtsieg schon etwas knapper aber dennoch verdient. Die 500 Zuschauer konnten jedenfalls bei freien Eintritt, stattdessen eine Maß mehr genießen.
Die Kämpfe im einzelnen
Hamza Alexandru 16 (RO)  vs.  Ebrahimi Mahdi  17 (SR)  Jugend-Welter (69Kg)
Zwei Jugendliche aus dem Integrationsprogramm des Straubinger Boxvereins trafen hier zwei mal aufeinander, bei dem sich Ebrahimi beim ersten aufeinander treffen seinem insgesamt 4.Kampf bestritt und seinen  4.Sieg holte. Im Rückkampf allerdings wurde er nach sehr guter 1.Runde etwas unachtsam  und erwischte einen Volltreffer von Hamza, von den er sich nicht mehr erholte. Nach dem zweiten Niederschlag in Runde 2 musste durch technischen KO aufgeben.
Apetrei  Larentiu  17 (RO)  vs.  Nikolas Gorst 15 (SR) Kadetten H-Welter
Im ersten Kampf konnte sich Apetrei gegen Azami im Jugend Bantamgewicht noch durchsetzen. Im Rückkampf hatte er es mit bay. Jugendmeister und deutschen Meister 2015 bei den Kadetten Nikolas Gorst zu tun, der den Kampf eindeutig für sich entschied.
Schachinov Magomed 22  vs.  Krischanowski Arthur 20 (SR)  Männer-Mittel (bis 75Kg)
Arthur Krischanowski konnte den Vorkampf im Weltergewicht gegen Pita Marian noch knapp für sich entscheiden. Diesmal musste er im Mittelgewicht antreten, wobei diesmal Schachinov knapp die Oberhand behielt.
Leis Andreas 30  vs.  Kafli Rudin 21 Männer Welter (bis 69Kg)
In diesem innerdeutschen Duell vertrat Andreas Leis den verletzten rumänischen Boxer Chirila Flavius, der nicht mehr antreten konnte. Leis wirkte in allen Runden angriffslustiger während der junge Kaflin (3.deutscher Meister U21 2014) besonders in der 3.Runde etwas müde wirkte und Leis dann seine ganze Erfahrung ausspielte und sicher gewann.

Sava Vlad 20 (RO)  vs.  Maier Max 19 (SR) Männer H-Schwer (bis 81 Kg)
Der deutsche U21 Meister von 2015 konnte am Freitag einen KO-Sieg gegen Chirila Flavius erringen, der dann verletzt ausscheiden musste. Diesmal hatte er es mit dem starken Sava Vlad zu tun, aber auch hier konnte sich der Zukunftsboxer klar nach Punkten Siegen.
Botosan Adrian 20 (RO)  vs.  Dahinten Eugen 31 (SR)  Männer H-Welter (bis 64 Kg)
Eine Bank für den Straubinger Box-Club ist der 31 jährige Eugen Dahinten (Deutscher Meister 2015), der seinen Gegner im ersten Kampf klar beherrschte und souverän mit 3:0 Punkten gewann. Beim Rückkampf zeigte sich der Rumäne stark verbessert konnte aber eine erneute Niederlage nicht verhindern.
Pita Marian 21 (RO)  vs.  Merzlyakov Andrey 20 (SR) Männer-Mittel (bis 75 Kg)
Merzlyakov konnte sich im Vorkampf gegen Sava Vlad durchsetzen. Als nächster Gegner wurde ihm der sehr starke Pita Marian vorgesetzt und es war lange ein ausgeglichener Kampf. Zum Schluss werteten die Punktrichter Merzlyakov zum knappen Sieger.
Visan Marc 17 (RO)  vs.  Walth Edgar 25 (SR)  Männer Leicht (bis 60Kg)
Der junge Rumäne musste gegen den Lokalmatador und Olympiaqualifikant Edgar Walth antreten. Obwohl Walth nach seiner Quali keine Kämpfe mehr bestritt war er haushoch überlegen und siegte bereits in der 2. Runde durch KO.
Minteoan Catalin 26 (RO)  vs.  Gorst Roman 26 Männer Schwer (bis 91 Kg)
Mit stürmischen Angriffen konnte er den deutschen Vizemeistervon 2015  im Vorkampf einmal überraschen, konnte aber einen klaren Sieg von Gorst nicht verhinder. Im Lechnerzelt, war die Angelegenheit für Roman Gorst noch klarer und endete mit einem technischen KO durch Aufgabe.
Visan Marc 17 (RO)  vs.  Dezel Christian 19 (SR)  Männer H-Welter (64Kg)
Christian Dezel trat nur einmal vor dem Publikum im Landshuter Hof an und lieferte einen technisch hervorragenden Kampf ab und errang damit einen eindeutigen Sieg.

 

Ist es sinnvoll wenn Kinder im frühen Alter das Boxen erlernen?
Viele Eltern haben Bedenken ihr Kind könnte sich ernsthaft verletzen, dass prügeln erlernen oder ihr Können anderen Kindern gegenüber ausnutzen. Früher oder später also zum Schläger werden. Lasst uns diese Bedenken aufarbeiten:
Viele Jungs werden bereits in frühem Alter zum Fußballtraining gefahren und kommen oft mit aufgeschürften Knien und anderen kleineren Blessuren nach Hause.
Mädchen werden, teilweise bevor sie zur Schule gehen, in den Reitunterricht gesteckt. Fallen dort vom Pferd, brechen sich den Arm oder das Pferd stand ihnen auf dem Fuß.
Das alles und vieles mehr kann passieren, muss aber natürlich nicht.     
Genau so ist das beim Boxen auch. In erster Linie werden die Beweglichkeit, Technik, Ausdauer und Koordination trainiert
Die Kids können hier ihren natürlichen Bewegungsdrang voll und ganz ausleben, ohne dass sie sich im Training gegenseitig weh tun.
Sie erlernen sie den respektvollen Umgang mit ihren Mitmenschen, denn nur wenn alle Trainierenden sich an die Regeln halten und respektvoll miteinander umgehen, kann ein effektives Training stattfinden.
Es geht nur Miteinander nicht Gegeneinander!
Unsere Trainer Andy Steigemann und Edi Keller verlangen von den Kindern und Jugendlichen Disziplin und Konzentration im Training wobei der Spaß auch nicht zu kurz kommt.
Die Ausdauer der Heranwachsenden wird geistig und körperlich gefördert und er wird dadurch  gleichzeitig auch leistungsfähiger und belastbarer in der Schule und im alltäglichen Leben.
Die geistige und motorische Entwicklung wird geschult, die bei vielen Kindern durch erhöhten Medienkonsum stark unterentwickelt ist.                         
Viele Fachleute berichten auch von genau der gegenteiligen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen als oben beschrieben. Sie preisen Boxen als Gewaltprävention an.
Durch ein effektives Training wird sehr viel an Selbstvertrauen aufgebaut, durch die resultierende gestärkte Persönlichkeit ist ihr Kind selbstsicherer und hat gar keinen Grund sein Können unter Beweise stellen zu müssen, sich vor anderen profilieren zu müssen. Die Kids gehen friedvoller durch den Alltag, aber trotzdem immer mit dem sicheren Hintergedanken, dass sie sich wehren könnten, sollten sie in eine bedrohliche Situation geraten. Die Selbstverteidigung ist hierbei aber mehr ein positiver Nebeneffekt.


Edgar Walth " beinahe Rio"    

"I have a dream", sagte Martin Luther King einmal  und verfolgte damit ein ganz bestimmtes Ziel. Diesen Traum hatte auch der Boxer und Bantamgewichtler Edgar Walth. In Baku bei der Olympiaqualifikation lief 3 Kämpfe lang  alles glatt, bis zum verflixten letzten entscheidenden Kampf gegen den Japaner Arashi Moriaka, den er äußerst knapp verlor.

Box-Chef Hans Buchmeier kommentierte das so:
Edgar Walth bereitete sich intensiv seit ca. 2 Jahren auf die Teilnahme zu den Olympischen Spiele vor. Im letzten Jahr verletzte er sich mehrmals an der Hand, so dass kein Offizieller vom Deutschen Box Verband an ihm glaubte. Durch harte Arbeit, durch großartiges Disziplin kämpfte er sich durch, konnte an seinen Kontrahenten Omar El Hag vorbeiziehen und verpasste nur „Knapp“ – Knapper geht es nicht -, die Teilnahme an den Olympischen Spielen. Er boxte im  Weltqualifikationsturner in Baku „Weltklasse“. Er ist an der Weltspitze angekommen und hat aufgrund seines leistungssportlichen Könnens die Möglichkeit International auf sich aufmerksam zu machen.
Dies verdient Anerkennung und Respekt und dient als Vorbild für unsere Gesellschaft.
Wir hatten Gelegenheit den Athleten Edgar Walth selbst zu fragen, über die Vorbereitung , die Gefühle und Gedankenvor und nach den Kämpfen.


Die Qualifikationskämpfe für Rio sind beendet und hast die Teilnahme an den Olympischen Spielen knapp verpasst. Wie warst du mit deiner erbrachten Leistung in Baku zufrieden?

Mit meiner Leistung war ich mehr als zufrieden, auch wenn ich natürlich enttäuscht bin, dass es nicht ganz gereicht hat, aber ich habe 100% gegeben, eigentlich überhaupt meine beste Leistung abliefert, sodass ich mir nichts vorwerfen muss. Habe gemerkt, als ich 3 Leute geschlagen habe, die auch schon 2012 bei der Olympiade waren, das ich international boxen und vorne mitreden kann, auch wenn es diesmal durch ein sehr knappes Urteil nicht ganz gereicht hat.

Im Vorfeld, also zur Nominierung für das Qualifikationsturnier in Baku musstest du dich gegen deinen Rivalen Omar El Hag durchsetzen. Die Entscheidung das du den Vorzug bekommst, wurde erst während der Vorbereitung für das Turnier getroffen. Wie hat dich das während der Vorbereitung belastet?

 Eigentlich hatte ich vorher schon ein positives Gefühl, da ich gut und hart gearbeitet habe und daran glaubte, dafür belohnt zu werden. Hatte eine super Vorbereitung, 2 Kämpfe gewonnen und die Entscheidung für mich, erfuhr ich schon vor der Anreise zur Sparringsphase, so konnte ich das Training besser abstimmen um genau für die Wettkämpfe fit zu sein. 

Von Kampf zu Kampf was spielt sich da im Kopf ab?

Man weiß vorher, dass 48 Teilnehmer im Feld sind und man 4 Kämpfe gewinnen muss um sich zu qualifizieren. Der Druck dabei ist natürlich sehr hoch, es geht ja schließlich auch um Olympia.  Wichtig ist dabei, dass man von Kampf zu Kampf denkt und sich keine Spekulationen über seinen Gegner erlaubt. Zwischen den Kämpfen sind 2 Tage Pause, um sich gut auf den nächsten Gegner  vorzubereiten. Der Trainer macht die Videoanalyse, ich bereite mich mental vor, dann wird die Taktik ausgearbeitet. Natürlich wird man von Kampf zu Kampf nervöser, weil du immer mehr zu verlieren hast und wenn du kurz vorm Ticket stehst, fließt das Adrenalin, man verbraucht sehr viel Energie, dass man fast nicht schläft. Auch mit diesen Umstand muss man erst mal lernen umzugehen, d.h. je öfter man auf solche Turniere kommt, umso besser kann man solche Situationen bewältigen.

  Sportdirektor Michael Müller war mit deiner erbrachten Leistung begeistert und bezeichnete diese als „Weltklasse“. Nach den Olympischen Spielen wird entschieden, wer weiter in der Sportförderung der Elite bleibt. Deine Chancen stehen gut. Wie sieht es mit der weiteren Boxkarriere aus?

Kurzum, ich werde weitermachen. Nach dem Turnier, das für mich hervorragend gelaufen ist, hab ich festgestellt, wie gut alles zusammengewirkt hat, von der Vorbereitung, zu den Trainern bis zu den anderen Sportlern mit denen ich wochenlang gut auskam, also das gesamte Umfeld einfach passte. Auch das Gefühl leistungsmäßig sogar noch Luft nach oben zu haben, und die Bestätigung der Trainer und Betreuer, das ich jetzt die nächst Stufe erreicht habe, um auch international ganz oben mitzukämpfen, wäre es schade jetzt mit 25 zu Jahren zu sagen, ich hör auf. Erst wenn ich merke ich bin am Anschlag und ich keine Motivation mehr verspüre, werde ich den Stecker ziehen. Wenn es wie im letzten Jahr die Gesundheit nicht mehr hergibt (durch Verletzungen) Kämpf zu bestreiten, kein Training durchziehen zu können und dann folglich auch Gewichtsprobleme bekommt, der DBV mit einem nicht mehr rechnet, da fällt man schon in ein Loch, aus dem man erst mal wieder rauskommen muss. Da glaubt man dann seine Obergrenze erreicht zu haben und spielt mit dem Gedanken aufzuhören. Die Turniere zu Olympia haben mir aber gezeigt, dass mein Potential noch nicht ausgeschöpft ist, um auch international erfolgreich zu sein, deshalb wird Olympia 2020 mein Ziel sein.

Im Jahr 2017 finden im September die Weltmeisterschaften in Hamburg statt. Nach Aussage des Sportdirektors bist du an der Weltspitze angekommen. Wäre dies eine Herausforderung, im eigenem Lande versuchen eine Medaille zu holen?

Klar, das ist mein nächstes Ziel. Gut ist, zur WM ist noch über ein Jahr, genügend Zeit also, um viele Dinge im beruflichen wie privaten Bereich zu erledigen und dann die Vorbereitung auf die WM in Hamburg zu starten.

  Dein Teamkollege Serge Michel, ebenfalls vom Landesstützpunkt Straubing hat die Qualifikation für Rio geschafft und ist nach mehr als 40 Jahren der erste Bayerische Athlet, der wieder an Olympischen Spiele teil nimmt. Wie siehst du seine Chancen in Rio?

Die Qualifikation hat sich Sergej Michel (Halbschwer) mehr als verdient. Hab praktisch das letzte halbe Jahr die gesamte Vorbereitung mit ihm verbracht und sogar das Zimmer mit ihm geteilt. Hab gesehen wie hart er arbeitet und mit seinen 2.Platz in der Quali kann er sogar gesetzt werden und mit etwas Glück ein Freilos ergattern, dann reichen evtl. 2 gewonnene Kämpfe um eine Medaille zu sichern.  Das Potential dazu hat er.



und auch das Box Kids Training beim BC Straubing boomt dank der hervorragenden Arbeit unserer Trainer Andy Steigemann und Edi Keller. Schon über 30 Kinder und Jugendliche sind begeistert dabei und es werden immer mehr....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Integratives Boxtraining!

Ab Februar 2016 ermöglichte der Boxclub Straubing 1931 ein integratives Boxtraining für alle Schülerinnen und Schülern der Marianne- Rosenbaum-Schule. Berufs- und Berufsfachschüler treiben gemeinsam mit  Schülern der Flüchtlingsklassen Fitnessboxen und werden dabei von dem professionellen Trainer, Gerhard Grassl, angeleitet.
Die Idee zu dieser hervorragenden Integrationsarbeit hatte der Schulleiter  Johan Dilger gemeinsam mit dem  Vorsitzenden des Boxclubs Hans Buchmeier, der auch die Patenschaft für das Projekt Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“  übernahm.
Betreut wurden die Schülerinnen und Schüler von Herrn Günther Gruber.





zum Vergrößern bitte aufs Bild klicken

Liebe Fitnessboxer, nach dem großartigen Erfolg unseres Trainingsprogramm haben wir uns entschieden die Trainingsmöglichkeiten auszubauen. Ab Montag 2. November starten wir Fitnessboxen Runde 2 immer Montags und Mittwoch ab 19:30 open End